Ortsteilchronik Hohenbrugg-Weinberg

Zwei Schwarz-Weiß-Postkarten zeigen eine Ansicht einer Stadt. Die oberste Karte hat handgeschriebenen Text und einen Stempel. Die untere Karte ist in drei Abschnitte unterteilt, die verschiedene Ansichten der Stadt zeigen.

Gab es in der Geschichte unseres Landes unruhige Zeiten, so war Hohenbrugg fast immer davon betroffen.

Soweit überliefert, wird uns immer wieder von Übergriffen aus dem Osten, von Kuruzzen- und Hajdukeneinfällen, von Türkenstreifzügen, von Belagerungen, Plünderungen, von Brandschatzungen und viele anderen Gewalttaten und Bedrückungen berichtet, die den bäuerlichen Menschen im heutigen Gebiet von Hohenbrugg-Weinberg, der ehemaligen Herrschaft mit ihren Untertanen, angetan wurden.

Eine ganze Kette von Kriegsereignissen bildet die Geschichte dieses Landstrichs am Eingang aus den Weiten der Ebene in das oststeirische Hügelland am Bett der Raab.

Es handelt sich um ein Stück typisches steirisches Grenzland, dessen Schicksal durch Zerstörung, Raub, Verschleppung, Übergriffe der Kriegsknechte, gewaltsame Einquartierungen usw. gekennzeichnet war.

Zweifelsohne war der Mensch hier schon früher anwesend, als das historische Quellen beweisen.

Denn die beiden Dörfer Hohenbrugg und Weinberg liegen ziemlich genau in der Mitte zwischen den beiden vorgeschichtlichen Siedlungspunkten auf beiden Seiten der Landesgrenze, dem "heiligen Bezirk" auf dem Königsberg von Brunn bis Fehring und dem Steinberg von Grieselstein bei Jennersdorf.

Mit Wirkung ab 01.01.1968 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Hohenbrugg an der Raab und Weinberg an der Raab zur Gemeinde Hohenbrugg-Weinberg zusammengelegt (Die Zusammenlegung erfolgte nicht auf Wunsch der beiden Gemeinden, sondern wurde vom Land Steiermark beschlossen).

Hohenbrugg-Weinberg: Ein Grenzlandschicksal

Das Buchcover zeigt den Titel Hohenbrugg Weinberg in rotem Text. Darunter befindet sich ein Emblem mit einer Burg, einem Schild und einer Weinflasche. Unten davon befindet sich eine Collage aus alten Fotos und Briefen. Die Fotos zeigen Menschen und Landschaften, während die Briefe fremden Text enthalten.

Die Chronik der ehemaligen Gemeinde Hohenbrugg-Weinberg geschaffen von Herrn Hofrat Dr. Rudolf Grasmug, nach jahrelangem, oft mühsamen Zusammentragen von historischen Aufzeichnungen aus verschiedenen Archiven, nach zahlreichen Gesprächen mit Zeitzeugen über die Geschichte des 20. Jahrhunderts, besonders über die schreckliche Zeit des 2. Weltkrieges.

Ein umfassendes Werk, das die Geschichte von Hohenbrugg-Weinberg von den ersten urkundlichen Erwähnungen bis in die Jetztzeit enthält.

Es beinhaltet eine ausführliche Häuserchronik, gibt Auskunft über das kulturelle und wirtschaftliche Leben in Hohenbrugg-Weinberg, über das Vereinsleben usw.

Zu erwerben ist das 432 Seiten starke Werk in den Bürgerservicestellen.

Bürgermeister-Chronik Hohenbrugg-Weinberg

Bürgermeister nach der Zusammenlegung am 1.1.1968.

Bürgermeister Wilhelm Konrad
(1968-1980)

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Mannes in Uniform, der lächelt, mit kurzen, dunklen Haaren und einem Schnurrbart.

Bürgermeister Josef Gartner
(1980-2000)

Ein Porträt eines älteren Mannes mit weißem Haar, der einen grauen Anzug mit roter Krawatte und grünem Unterhemd trägt, mit einem ernsten Gesichtsausdruck.

Bürgermeister Wilfried Prasch
(2000-2014)

Ein Mann mit Brille, schwarzem Anzug und grün-weiß gestreifter Krawatte lächelt für ein Foto.

Bürgermeister-Chronik Hohenbrugg 1850 - 1986

Franz Schulter (1850-1855)

Jakob Neubauer (1856-1860)

Franz Schulter (1861-1865)

Jakob Krenn (1869-1875)

Lorenz Krenn (1875)

Johann Siegl (1878-1882)

Franz Gieferl (1883-1888)

Jakob Krenn (1888)

Johann Siegl (1892-1895)

Franz Gieferl (1896-1999)

Michael Polt (1899-1902)

Johann Schulter (1902-1905)

Peter Polt (1906-1909)

Alois Bauer (1910-1919)

Josef Pfandner (1919-1928)

Dr. Andreas Morsey (1929-1937)

Techt Hans (1938-1943)

Josef Tröster (1943-1945)

Alois Matzhold (1945-1955)

Wilhelm Konrad (1955-1968)

Bürgermeister-Chronik Weinberg 1850 - 1986

Franz Petz (1850-1855)

Johann Techt (1859-1861)

Franz Schmid (1862-1869)

Michael Schmid (1870-1872)

Franz Schmid (1873-1875)

Jakob Polt (1878-1888)

Johann Polt (1891-1892)

Josef Techt (1892-1900)Johann Kainz (1900-1901)

Franz Petz (1902-1904)

Johann Kainz (1904-1907)

Josef Petz (1908-1910)

Anton Wendler (1912)

Franz Bauer (1923)

Anton Rosenberger (1924-1925)

Michael Koller (1926)

Johann Techt (1928)

Franz Schmidt (1929-1945)

Johann Koller (1946-1950)

Ferdinand Leitgeb (1950-1960)

Johann Koller (1960-1967)